Was die Regel bedeutet
Eine Kennung eines Beteiligten an der Rechnung, zum Beispiel die des Verkäufers (BT-29), des Käufers (BT-46) oder des Zahlungsempfängers (BT-60), trägt einen Schemacode, der angibt, um welche Art von Nummer es sich handelt. Der Code muss ein einzelner Code aus der ISO-6523-ICD-Liste der XRechnung-Erweiterung sein, ohne Leerzeichen. Einziger weiterer erlaubter Wert ist SEPA, und zwar nur beim Verkäufer oder beim Zahlungsempfänger. Die Regel gilt nur für Rechnungen mit der XRechnung-Erweiterung und wird bei XRechnung-Dateien im Format CII genauso angewendet.
Warum sie wichtig ist
Der Schemacode sagt dem Empfänger, wie er die Nummer lesen soll, etwa als GLN oder als DUNS-Nummer. Bei einem unbekannten Code lässt sich die Nummer nicht deuten, die Prüfung schlägt fehl und die Rechnung wird abgelehnt.
So beheben Sie den Fehler
Suchen Sie die Kennung in den Firmen- oder Kundendaten Ihrer Rechnungssoftware, meist steht daneben eine Kennungsart oder ein Schema. Wählen Sie den passenden vierstelligen ICD-Code, etwa 0088 für eine GLN oder 0060 für eine DUNS-Nummer, und achten Sie darauf, dass es genau ein Code ohne Leerzeichen oder Zusatztext ist. Brauchen Sie die Kennung nicht, entfernen Sie sie.
Der veröffentlichte Regeltext
Any scheme identifier in MUST be coded using one of the ISO 6523 ICD list. Wo diese Regel gilt
| Regelwerk | Version |
|---|---|
| XRechnung 3.0 (UBL) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (UBL credit note) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (CII) | 3.0.2 |
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