Was die Regel bedeutet
Die Regel prüft in einer UBL-Rechnung oder Rechnungskorrektur den Block des Käufers (cac:AccountingCustomerParty, cac:Party). Dort darf cac:FinancialAccount nicht stehen, ein Bankkonto, das dem Käufer zugeordnet ist. Das Konto, auf das gezahlt wird (BT-84), gehört in die Zahlungsanweisungen (BG-16). Ziehen Sie per Lastschrift ein, steht das Konto des Käufers, das belastet wird (BT-91), im Block Lastschrift (BG-19) und nicht hier.
Warum sie wichtig ist
Die Regel ist eine Warnung, die Datei wird also trotzdem angenommen. Ein Bankkonto an der falschen Stelle wird nicht gelesen und kann ignoriert werden. Für das System des Käufers ist zudem nicht erkennbar, wozu es dient. Eine Bankverbindung ist außerdem ein sensibles Datum, das besser nur dort steht, wo die Norm es vorsieht.
So beheben Sie den Fehler
Prüfen Sie in Ihrer Rechnungssoftware, dass Ihre eigene Bankverbindung bei den Zahlungsdaten eingetragen ist. Löschen Sie ein Bankkonto, das bei den Angaben zum Käufer gespeichert ist. Ziehen Sie per Lastschrift ein, tragen Sie das Konto des Käufers im Bereich Lastschrift ein. Wenn Sie das XML selbst erzeugen, löschen Sie cac:FinancialAccount aus cac:Party unter cac:AccountingCustomerParty.
Der veröffentlichte Regeltext
A UBL invoice should not include the AccountingCustomerParty Party FinancialAccount Wo diese Regel gilt
| Regelwerk | Version |
|---|---|
| EN 16931 (UBL) | 1.3.17 |
| EN 16931 (UBL credit note) | 1.3.17 |
| XRechnung 3.0 (UBL) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (UBL credit note) | 3.0.2 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (invoice) | 2026.5 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (credit note) | 2026.5 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (invoice) | 2.0.3.13 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (credit note) | 2.0.3.13 |
| France CTC (UBL invoice) | 1.4.0-04 |
| France CTC (UBL credit note) | 1.4.0-04 |
| CIUS-RO UBL Invoice 1.0.9 | 1.0.9 |
| CIUS-RO UBL Credit Note 1.0.9 | 1.0.9 |