Was die Regel bedeutet
Ein Vertrag wird in einer UBL-Rechnung oder UBL-Rechnungskorrektur mit cac:ContractDocumentReference angegeben. Die EN 16931 liest daraus nur die Vertragsnummer (BT-12, in cbc:ID). Die Regel prüft, dass der Block nicht zusätzlich einen Locale-Code (cbc:LocaleCode) enthält, also die Kombination aus Sprache und Land, in der das Vertragsdokument verfasst ist, zum Beispiel de-DE.
Warum sie wichtig ist
Das ist nur eine Warnung, die Datei wird trotzdem angenommen. Für einen Locale-Code gibt es in der EN 16931 kein passendes Feld, deshalb kann die Software des Empfängers ihn ignorieren. Entfernen Sie ihn, wenn Sie einen sauberen Prüfbericht möchten oder wenn der Empfänger Warnungen weiterverfolgt.
So beheben Sie den Fehler
Ihre Rechnungssoftware fügt dieses Element in der Regel von selbst hinzu. Prüfen Sie, ob es eine Option für zusätzliche Vertragsangaben gibt, und schalten Sie sie aus. Gibt es die Einstellung nicht, bitten Sie den Anbieter, das Element nicht mehr zu exportieren. Wenn Sie das XML selbst erzeugen, löschen Sie cbc:LocaleCode aus cac:ContractDocumentReference und lassen Sie cbc:ID unverändert.
Der veröffentlichte Regeltext
A UBL invoice should not include the ContractDocumentReference LocaleCode Wo diese Regel gilt
| Regelwerk | Version |
|---|---|
| EN 16931 (UBL) | 1.3.17 |
| EN 16931 (UBL credit note) | 1.3.17 |
| XRechnung 3.0 (UBL) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (UBL credit note) | 3.0.2 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (invoice) | 2026.5 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (credit note) | 2026.5 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (invoice) | 2.0.3.13 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (credit note) | 2.0.3.13 |
| France CTC (UBL invoice) | 1.4.0-04 |
| France CTC (UBL credit note) | 1.4.0-04 |
| CIUS-RO UBL Invoice 1.0.9 | 1.0.9 |
| CIUS-RO UBL Credit Note 1.0.9 | 1.0.9 |