Was die Regel bedeutet
Jede Rechnung muss die Schemakennung der elektronischen Adresse des Käufers (BT-49-1) enthalten. Die elektronische Adresse des Käufers (BT-49), etwa eine Peppol-ID oder eine Leitweg-ID, muss angeben, zu welchem Schema sie gehört, zum Beispiel 0204 für eine Leitweg-ID oder EM für eine E-Mail-Adresse.
Warum sie wichtig ist
Eine Kennung ist ohne das zugehörige Verzeichnis nicht eindeutig: dieselben Ziffern können eine USt-IdNr., eine Handelsregisternummer oder eine GLN sein. Die Schemakennung sagt der Software des Empfängers, wie sie zu lesen ist, deshalb wird eine Kennung ohne Schema abgewiesen.
So beheben Sie den Fehler
Tragen Sie im Kundenstamm die elektronische Adresse des Kunden mit ihrem Typ so ein, wie der Kunde sie Ihnen mitgeteilt hat, zum Beispiel die Leitweg-ID mit Schema 0204. Wenn Sie das XML selbst erzeugen, ergänzen Sie das Attribut schemeID an cbc:EndpointID (UBL) beziehungsweise ram:URIID (CII) des Käufers.
Der veröffentlichte Regeltext
The Buyer electronic address (BT-49) shall have a Scheme identifier. Geschäftsbegriffe: BT-49
Wo diese Regel gilt
| Regelwerk | Version |
|---|---|
| EN 16931 (UBL) | 1.3.17 |
| EN 16931 (UBL credit note) | 1.3.17 |
| EN 16931 (CII) | 1.3.17 |
| XRechnung 3.0 (UBL) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (UBL credit note) | 3.0.2 |
| XRechnung 3.0 (CII) | 3.0.2 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (invoice) | 2026.5 |
| Peppol BIS Billing 3.0 (credit note) | 2026.5 |
| Factur-X 1.09 BASIC WL | 1.0.9-2 |
| Factur-X 1.09 BASIC | 1.0.9-2 |
| Factur-X 1.09 EN 16931 | 1.0.9-2 |
| Factur-X 1.09 EXTENDED | 1.0.9-2 |
| ZUGFeRD 2.5 BASIC WL | 2.5.2 |
| ZUGFeRD 2.5 BASIC | 2.5.2 |
| ZUGFeRD 2.5 EN 16931 | 2.5.2 |
| ZUGFeRD 2.5 EXTENDED | 2.5.2 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (invoice) | 2.0.3.13 |
| SI-UBL 2.0 / NLCIUS (credit note) | 2.0.3.13 |
| NLCIUS (CII) | 1.0.3.13 |
| France CTC (UBL invoice) | 1.4.0-04 |
| France CTC (UBL credit note) | 1.4.0-04 |
| France CTC (CII) | 1.4.0-04 |
| CIUS-RO UBL Invoice 1.0.9 | 1.0.9 |
| CIUS-RO UBL Credit Note 1.0.9 | 1.0.9 |
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